DROPSHIPPING · STEUERBERATER ÖSTERREICH

Dropshipping Steuerberater Österreich: Reihengeschäft, Reverse Charge & OSS endlich im Griff

Reihengeschäft, Reverse Charge, EUSt, OSS: Beim Dropshipping kann umsatzsteuerlich mehr schiefgehen als bei jedem anderen Geschäftsmodell. Julian kennt die Lieferketten von AliExpress bis EU-Fulfillment aus der Praxis – und setzt deine Steuer so auf, dass das Finanzamt Ruhe gibt und du weiterverkaufen kannst.

Für Dropshipper in ganz Österreich · unverbindlich · 30 Min · online oder telefonisch · Fixpreis danach schriftlich

DIE KURZE ANTWORT

Ein auf Dropshipping spezialisierter Steuerberater klärt jede Lieferkette: Reihengeschäft-Analyse, Reverse Charge bei EU-Lieferanten, Einfuhrumsatzsteuer bzw. IOSS bei Sendungen bis 150 Euro und OSS-Meldung ab 10.000 Euro EU-Umsatz. deinsteuerkumpel betreut Dropshipper österreichweit remote – inklusive UID-Antrag, UVA und Fixpreis nach kostenlosem Erstgespräch.

StB Julian Richer, Steuerberater für Onlinehändler in Österreich

ÜBER MICH

Servus, ich bin StB Julian Richer.

Steuerberater in Österreich – und selbst lang genug in der E-Commerce-Welt unterwegs, um zu wissen, wie sich ein Amazon-Payout-Report um 23 Uhr anfühlt. Ich mag Ordnung, und „Kumpel" ist der Beruf geworden, weil gute Beratung auf Augenhöhe passiert: Du sollst nicht nur unterschreiben, du sollst verstehen.

Willst du wissen, ob wir zusammenpassen? Der erste Call kostet nichts – außer 30 Minuten. Mehr über mich →

Warum Dropshipping steuerlich anders tickt als ein normaler Onlineshop

„Die Ware berührt nie mein Lager – aber wer schuldet jetzt eigentlich wo die Umsatzsteuer?"

„Ich habe meine AliExpress-Eingangsseite noch nie gemeldet – kommt da bei einer Prüfung was nach?"

„Reihengeschäft, Reverse Charge, EUSt, IOSS – ich blicke bei meiner eigenen Lieferkette nicht mehr durch."

Die Umsatzsteuer folgt der Ware – nicht deiner Rechnung. Genau das machen wir sichtbar.

Beim Dropshipping entsteht ein Reihengeschäft: Lieferant, du und Kunde schließen Geschäfte über dieselbe Ware ab, die direkt zum Endkunden geht. Nur eine Lieferung ist die bewegte – davon hängt ab, in welchem Land du Umsatzsteuer schuldest. Wir analysieren jede Sourcing-Route und sagen dir für jede Bestellung genau, was auf die Rechnung gehört und was ans Finanzamt geht.

WAS DU BEKOMMST

Was dein Steuerkumpel für Dropshipper übernimmt

01

Lieferketten-Check vom E-Commerce-Profi

Du weißt für jede Bestellroute genau, wer wo Umsatzsteuer schuldet – bevor das Finanzamt fragt. Passt zu jedem Setup vom Shopify-Shop bis zum EU-Fulfillment.

02

Reverse Charge & EUSt korrekt verbucht

Keine bösen Nachzahlungen bei der Betriebsprüfung, weil Eingangsrechnungen aus EU und Drittland sauber erfasst sind – inklusive der Reverse-Charge-Schuld, die viele Dropshipper übersehen.

03

OSS- und IOSS-Setup aus einer Hand

EU-weit verkaufen mit einer Quartalsmeldung statt Registrierungen in bis zu 27 Ländern. Alles zur laufenden OSS-Betreuung vom Spezialisten aus einer Hand.

04

Payout-Abstimmung für Stripe, PayPal & Klarna

Auszahlung ist nicht Umsatz – wir stimmen deine Zahlungsanbieter sauber ab, inklusive Gebühren und Rückerstattungen, auf den Cent.

So läuft's ab

  1. 01

    Gratis Kennenlern-Call (30 Min)

    Du erzählst mir, woher du sourcest und über welche Plattformen du verkaufst. Unverbindlich, online oder telefonisch – danach weißt du, wo deine Lieferkette steht.

  2. 02

    Analyse deiner Lieferketten und Plattformen

    Ich prüfe jede Sourcing-Route (China, EU-Lieferant, B2B) auf Reihengeschäft, Reverse Charge, EUSt und OSS-Pflicht und zeige dir konkret deine Baustellen.

  3. 03

    Fixpreis-Angebot & Setup mit laufender Betreuung

    Du bekommst ein schriftliches Fixpreis-Angebot. Danach richten wir UID, OSS/IOSS und deinen Buchhaltungs-Workflow ein – 100 % remote, laufend betreut.

Die 4 typischen Dropshipping-Konstellationen und ihre Umsatzsteuer

Welche Steuer bei welcher Lieferkette greift – die vier Fälle, die im Dropshipping fast alles abdecken.
KonstellationLieferwegUmsatzsteuer-Folge
1. China an AT/EU-Kunde (B2C)Drittland → EndkundeBis 150 € Warenwert IOSS, Plattformfiktion (Plattform gilt als Lieferant); über 150 € 20 % EUSt beim Import
2. EU-Lieferant an AT-Kunde (B2C)EU → Endkunde in ATReverse Charge auf der Eingangsseite, 20 % USt auf der Ausgangsseite
3. EU-Lieferant an EU-Kunde (B2C)EU → Endkunde EU-AuslandOSS ab 10.000 € netto EU-weiter Lieferschwelle, Meldung per Quartal
4. B2B mit gültiger UIDEU → UnternehmenskundeReihengeschäft mit innergemeinschaftlicher Lieferung, Reverse Charge beim Empfänger

Vereinfachte Übersicht – die konkrete Einordnung hängt von Lieferbedingungen (DDP/DAP), UID-Status und Warenweg ab. Im Erstgespräch ordnen wir deine echten Routen ein.

KUMPEL-TIPP

Die 55.000-Euro-Kleinunternehmergrenze (brutto, seit 2025) schützt dich beim Dropshipping NICHT vor Umsatzsteuer: Bei EU-Lieferanten schuldest du Reverse-Charge-USt ans Finanzamt – als Kleinunternehmer ohne Vorsteuerabzug –, bei Drittlandsimporten über 150 Euro die EUSt, und ab 10.000 Euro EU-B2C-Umsatz greift OSS. Aus der Praxis: Ein Dropshipper mit nur 30.000 Euro Umsatz musste vierstellig nachzahlen, weil die AliExpress- und CJ-Dropshipping-Eingangsseite nie gemeldet wurde. Prüf früh, ob die Regelbesteuerung für dich rechnerisch nicht doch besser ist.

StB Julian Richer
StB Julian Richer Steuerberater für Onlinehändler & Startups, Österreich

Häufige Fragen zu Dropshipping und Steuern in Österreich

Welche Steuern fallen beim Dropshipping in Österreich an?

Drei Bereiche: Umsatzsteuer (20 % Normalsatz, je nach Lieferkette plus Reverse Charge, EUSt oder OSS), Einkommensteuer auf den Gewinn laut Einnahmen-Ausgaben-Rechnung und SVS-Beiträge als Selbstständiger. Dazu brauchst du eine Gewerbeanmeldung – Dropshipping ist ein freies Gewerbe.

Was ist ein Reihengeschäft beim Dropshipping?

Ein Reihengeschäft liegt vor, wenn mehrere Unternehmer über dieselbe Ware Geschäfte abschließen und die Ware direkt vom Lieferanten zum Endkunden transportiert wird – genau das Dropshipping-Modell. Steuerlich entstehen zwei Lieferungen, aber nur eine gilt als bewegte Lieferung. Davon hängt ab, in welchem Land du Umsatzsteuer schuldest.

Kann ich Dropshipping als Kleinunternehmer unter 55.000 Euro betreiben?

Ja, aber die Kleinunternehmerregelung (55.000 Euro brutto pro Jahr) befreit nur deine Inlandsumsätze von der USt. Reverse-Charge-Steuer auf EU-Eingangsrechnungen und Einfuhrumsatzsteuer musst du trotzdem ans Finanzamt abführen – ohne Vorsteuerabzug. Für viele Dropshipper ist die Regelbesteuerung deshalb rechnerisch besser.

Brauche ich als Dropshipper eine UID-Nummer?

Praktisch immer ja: Sobald du Leistungen von EU-Anbietern beziehst (Shopify-Gebühren, Meta Ads, EU-Lieferanten), greift Reverse Charge und du brauchst eine UID-Nummer – auch als Kleinunternehmer. Den Antrag stellen wir für dich beim Finanzamt Österreich über FinanzOnline.

Fällt bei Dropshipping aus China Einfuhrumsatzsteuer an?

Bei Sendungen bis 150 Euro Warenwert läuft die USt meist über IOSS – verkaufst du über eine Plattform, gilt diese als Lieferant (Plattformfiktion). Über 150 Euro fällt beim Import 20 % EUSt an. Wer sie schuldet, hängt von den Lieferbedingungen ab: bei DDP der Lieferant, bei DAP oft dein Kunde – und das ist ein echter Service-Killer.

Ab wann brauche ich OSS als Dropshipper?

Sobald deine B2C-Verkäufe an Privatkunden in anderen EU-Ländern die EU-weite Lieferschwelle von 10.000 Euro netto pro Jahr überschreiten. Dann meldest du die ausländische USt gesammelt per OSS-Quartalsmeldung über FinanzOnline (Fristen: 31.1., 30.4., 31.7., 31.10.), statt dich in jedem Land einzeln zu registrieren.

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