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Stripe, PayPal & Klarna Buchhaltung in Österreich: Jeder Payout sauber verbucht

Die Auszahlung am Bankkonto ist nie dein Umsatz: Dazwischen liegen Gebühren, Refunds und Chargebacks. Wir zerlegen jeden Stripe-, PayPal- und Klarna-Payout in seine Bestandteile — damit UVA, Gewinn und Kleinunternehmergrenze stimmen.

Für Onlineshop-Händler mit einem oder mehreren Zahlungsanbietern · unverbindlich · 30 Min · Fixpreis danach schriftlich

DIE KURZE ANTWORT

Eine Stripe-, PayPal- oder Klarna-Auszahlung ist nie dein Umsatz — sie ist ein Sammelbetrag aus Verkäufen, Gebühren, Rückerstattungen und Chargebacks. Für die Buchhaltung in Österreich müssen diese Positionen getrennt erfasst werden: Umsätze brutto mit 20% USt in der UVA, Gebühren als Betriebsausgabe mit Reverse Charge. Ein spezialisierter Steuerberater übernimmt die Payout-Abstimmung monatlich per Report-Import.

StB Julian Richer, Steuerberater für Onlinehändler in Österreich

ÜBER MICH

Servus, ich bin StB Julian Richer.

Steuerberater in Österreich – und selbst lang genug in der E-Commerce-Welt unterwegs, um zu wissen, wie sich ein Amazon-Payout-Report um 23 Uhr anfühlt. Ich mag Ordnung, und „Kumpel" ist der Beruf geworden, weil gute Beratung auf Augenhöhe passiert: Du sollst nicht nur unterschreiben, du sollst verstehen.

Willst du wissen, ob wir zusammenpassen? Der erste Call kostet nichts – außer 30 Minuten. Mehr über mich →

Auszahlung ist nicht Umsatz: das teuerste Missverständnis im Onlinehandel

„Am Bankkonto kommt jeden Monat ein anderer Betrag an als im Shop steht — und ich kann die Differenz keinem erklären."

„Ich habe jahrelang nur meine Netto-Auszahlungen als Umsatz gebucht und frage mich jetzt, ob das bei einer Prüfung durchgeht."

„Stripe, PayPal und Klarna laufen parallel — ich blicke bei den ganzen Gebühren und Refunds überhaupt nicht mehr durch."

Wir zerlegen jeden Payout in seine echten Bestandteile — abgestimmt auf den Cent

Jeder Zahlungsanbieter zahlt einen Sammelbetrag aus, der aus Brutto-Verkäufen, Gebühren, Rückerstattungen und Chargebacks besteht. Wir importieren die Reports aus Stripe, PayPal, Klarna, Mollie und Shopify Payments und trennen jede Position sauber: Umsatz brutto in die UVA, Gebühren als Betriebsausgabe mit Reverse Charge. So weißt du jeden Monat, warum am Konto weniger ankommt als im Shop steht — und dein echter Gewinn ist keine Schätzung mehr.

WAS DU BEKOMMST

Was die Payout-Abstimmung deinem Onlineshop bringt

01

Automatischer Report-Import aus Stripe, PayPal & Klarna

Kein CSV-Gefummel mehr: Deine Transaktionen landen vollständig und richtig zerlegt in der Buchhaltung — jeden Monat, ohne dein Zutun. Die laufende Buchhaltung für deinen Onlineshop bekommst du gleich mit dazu.

02

Abstimmung auf den Cent: Payout = Umsatz − Gebühren − Refunds

Du weißt jederzeit, warum am Konto weniger ankommt als im Shop steht — und dein echter Gewinn ist keine Schätzung mehr, sondern fließt sauber in deine Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.

03

Reverse Charge auf PSP-Gebühren korrekt in der UVA

Der Posten, den Selbstbucher fast immer vergessen: Stripe und PayPal stellen ihre Gebühren netto aus dem EU-Ausland — die Steuerschuld geht per Reverse Charge auf dich über. Bei uns ist das Standard, keine bösen Überraschungen bei der Betriebsprüfung.

04

Mehrere Zahlungsanbieter parallel, ein Ansprechpartner

Stripe für Karten, PayPal für Stammkunden, Klarna für Raten: Wir führen für jeden Anbieter ein eigenes Verrechnungskonto — du redest trotzdem nur mit einer Person. Verkaufst du auch über Amazon? Dann übernehmen wir die Amazon-Settlement-Abstimmung gleich mit.

So läuft's ab

  1. 01

    Gratis Kennenlern-Call

    In 30 Minuten online oder telefonisch schauen wir uns deine Zahlungsanbieter an: welche PSPs du nutzt, wie viele Transaktionen anfallen und wo es aktuell hakt. Unverbindlich, danach bekommst du einen schriftlichen Fixpreis.

  2. 02

    Report-Zugänge & Setup

    Du gibst uns Lese-Zugang zu deinen Stripe-, PayPal- und Klarna-Reports (Balance- und Payout-Reports). Wir legen für jeden Anbieter ein eigenes Verrechnungskonto an und richten den automatischen Import ein.

  3. 03

    Monatliche Abstimmung läuft — du siehst deinen echten Gewinn

    Ab jetzt zerlegen wir jeden Payout automatisch, buchen UVA-fertig und stimmen auf den Cent ab. Du bekommst deinen tatsächlichen Umsatz und Gewinn — statt einer Schätzung aus den Netto-Auszahlungen.

Anatomie eines Stripe-Payouts: was wirklich in der Auszahlung steckt

Beispiel: 10.000 EUR Brutto-Verkäufe über Stripe in einem Monat — so setzt sich die tatsächliche Auszahlung zusammen und so wird jede Position steuerlich behandelt.
PositionBetrag (Beispiel)Steuerliche Behandlung in Österreich
Brutto-Verkäufe+10.000,00 €Umsatz brutto, 20% USt in der UVA
Stripe-Gebühren (ca. 2,5%)−250,00 €Betriebsausgabe, Reverse Charge (Stripe Irland)
Rückerstattungen (Refunds)−400,00 €Umsatz- und USt-Minderung im Zeitraum
Chargebacks−80,00 €Umsatzminderung, ggf. plus Chargeback-Gebühr
Rolling Reserve (falls einbehalten)−100,00 €Forderung, noch kein Zufluss — nicht als Ausgabe
Tatsächliche Auszahlung aufs Bankkonto= 9.170,00 €reiner Saldo — NICHT dein Umsatz!

Wer nur die 9.170 € als Umsatz bucht, meldet 830 € zu wenig — und vergisst die Reverse-Charge-Meldung auf die 250 € Gebühren komplett. Die Zahlen sind ein Rechenbeispiel; deine echten Werte stehen im Stripe-Balance-Report, nicht in der Payout-Liste.

KUMPEL-TIPP

Die Reverse-Charge-Falle auf PSP-Gebühren übersehen 9 von 10 Selbstbuchern: Stripe verrechnet aus Irland, PayPal aus Luxemburg — beide stellen ihre Gebühren netto aus dem EU-Ausland. Als österreichischer Händler geht die Steuerschuld auf dich über, du musst die Gebühren als Reverse-Charge-Leistung in der UVA melden und brauchst dafür eine UID-Nummer, auch als Kleinunternehmer. Die Gebühren stehen NICHT in der Payout-Liste, sondern im Stripe-Balance-Report. Faustregel für den Anteil: 1,5-3% bei Stripe, bis 3,5% bei PayPal. Bei 100.000 EUR Jahresumsatz sind das schnell 2.500-3.500 EUR an Gebühren, die du bei falscher Buchung als Betriebsausgabe verschenkst — und die bei einer Prüfung rückwirkend 7 Jahre auffliegen können.

StB Julian Richer
StB Julian Richer Steuerberater für Onlinehändler & Startups, Österreich

Häufige Fragen zu Stripe-, PayPal- & Klarna-Buchhaltung in Österreich

Ist die PayPal-Auszahlung auf mein Bankkonto mein Umsatz?

Nein. Die Auszahlung ist der Saldo aus Verkäufen minus PayPal-Gebühren, Rückerstattungen und Chargebacks. Dein steuerlicher Umsatz sind die Brutto-Verkäufe — wer nur die Auszahlungen bucht, meldet zu wenig Umsatzsteuer und riskiert Nachzahlungen bei der Betriebsprüfung.

Wie verbuche ich Stripe-Gebühren in Österreich richtig?

Stripe-Gebühren kommen netto aus Irland — die Steuerschuld geht per Reverse Charge auf dich über. Du erfasst die Gebühren als Betriebsausgabe und meldest sie in der UVA; dafür brauchst du eine UID-Nummer, auch als Kleinunternehmer. Wie das im laufenden Betrieb funktioniert, zeigen wir in der Buchhaltung für Onlineshops.

Was passiert, wenn ich nur die Auszahlungen als Umsatz buche?

Dein gemeldeter Umsatz ist um die Gebühren (typisch 1,5-3,5%) zu niedrig, die 20% USt wird falsch berechnet und die Reverse-Charge-Meldungen fehlen. Bei einer Betriebsprüfung drohen Nachzahlung plus Säumniszuschlag — und die Aufbewahrungspflicht von 7 Jahren macht das rückwirkend prüfbar.

Zählt für die Kleinunternehmergrenze der Payout oder der Umsatz?

Der Umsatz. Die Kleinunternehmergrenze in Österreich liegt bei 55.000 EUR brutto pro Jahr (mit 10%-Toleranz bis 60.500 EUR) — gerechnet auf deine tatsächlichen Verkaufserlöse, nicht auf die Auszahlungen. Wer nur Payouts zählt, unterschätzt seinen Umsatz um die Gebühren und reißt die Kleinunternehmergrenze unbemerkt.

Gilt die Payout-Abstimmung auch für Klarna, Mollie oder Shopify Payments?

Ja, das Prinzip ist identisch: Jeder Zahlungsanbieter zahlt einen Sammelbetrag aus, der in Umsatz, Gebühren und Refunds zerlegt werden muss. Wir arbeiten mit den Reports von Stripe, PayPal, Klarna, Mollie und Shopify Payments — mehrere Anbieter parallel sind bei uns der Normalfall.

Was kostet die Buchhaltung mit Stripe und PayPal beim Steuerberater?

Du bekommst nach dem Gratis-Erstgespräch einen schriftlichen Fixpreis pro Monat — abhängig von Anzahl der Zahlungsanbieter und Transaktionsvolumen, nicht nach Stunden. So weißt du vor der Zusammenarbeit exakt, was es kostet.

Schluss mit Payout-Raten: Hol dir deinen Steuer-Kumpel

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