TOURISMUS-STEUER · AIRBNB & KURZZEITVERMIETUNG · ÖSTERREICH
Steuerberater für Airbnb & Kurzzeitvermietung in Österreich
Ob du Umsatzsteuer abführst, SVS-Beiträge zahlst und eine Gewerbeanmeldung brauchst, hängt an einer einzigen Weiche - Gewerbe oder privat. Dein Steuer-Kumpel Julian Richer sortiert dein Airbnb-Setup in einfacher Sprache, ohne Beamtendeutsch, komplett digital und für ganz Österreich.
Für Airbnb- und Kurzzeitvermieter in ganz Österreich - unverbindlich, 30 Minuten, online oder telefonisch.
DIE KURZE ANTWORT
Airbnb-Vermietung in Österreich ist steuerpflichtig, sobald du vermietest - egal wie klein. Auf die Nächtigung fallen 10% Umsatzsteuer, unter 55.000 Euro Jahresumsatz greift die Kleinunternehmerregelung (steuerfrei, aber ohne Vorsteuerabzug). Kurzzeitvermietung über Plattformen gilt oft als Gewerbe - das löst SVS-Pflicht und meist eine Gewerbeanmeldung aus. Airbnb meldet deine Umsätze per DAC7 ans Finanzamt; dazu kommt die Ortstaxe je Gemeinde.
ÜBER MICH
Servus, ich bin StB Julian Richer.
Steuerberater in Österreich – und selbst lang genug in der E-Commerce-Welt unterwegs, um zu wissen, wie sich ein Amazon-Payout-Report um 23 Uhr anfühlt. Ich mag Ordnung, und „Kumpel" ist der Beruf geworden, weil gute Beratung auf Augenhöhe passiert: Du sollst nicht nur unterschreiben, du sollst verstehen.
Willst du wissen, ob wir zusammenpassen? Der erste Call kostet nichts – außer 30 Minuten. Mehr über mich →
Airbnb-Nebenverdienst - und plötzlich Gewerbe, SVS und Nachzahlung?
„Ich vermiete doch nur eine Wohnung - brauche ich wirklich ein Gewerbe?"
„Airbnb meldet meine Umsätze ans Finanzamt und ich habe nie was erklärt"
„Ortstaxe, Umsatzsteuer, SVS - keine Ahnung, was davon mich betrifft"
Eine Weiche entscheidet alles - wir stellen sie richtig, bevor es das Finanzamt tut.
Wir schauen uns deine konkreten Leistungen an und sagen dir verbindlich, ob du privater Vermieter oder Gewerbe bist. Danach richten wir Umsatzsteuer, Kleinunternehmer-Frage und Ortstaxe sauber ein und sorgen dafür, dass deine Erklärung zur DAC7-Meldung von Airbnb passt. Alles digital, in einfacher Sprache und für ganz Österreich.
WAS DU BEKOMMST
Warum Airbnb-Vermieter mit dem Steuer-Kumpel arbeiten
Klarheit bei Gewerbe ja/nein
Wir prüfen deine konkreten Nebenleistungen und sagen dir verbindlich, ob du als private Vermietung und Verpachtung oder als Gewerbe giltst - bevor Finanzamt oder WKO es für dich entscheiden.
DAC7-sicher aufgestellt
Weil Airbnb und Booking deine Umsätze ohnehin ans Finanzamt melden, sorgen wir dafür, dass deine Steuererklärung dazu passt - keine böse Überraschung bei einer Kontrollmitteilung.
Umsatzsteuer & Ortstaxe korrekt
Wir richten die 10% USt auf die Nächtigung, die Kleinunternehmer-Frage und die Ortstaxe deiner Gemeinde von Anfang an sauber ein, damit du nichts nachzahlen musst.
Fixpreis schriftlich
Nach dem kostenlosen Erstgespräch bekommst du deinen Preis schwarz auf weiß - du weißt genau, was die Airbnb-Steuerbetreuung kostet. Mehr dazu unter Steuerberater-Kosten.
So läuft's ab
- 01
Gratis 30-Minuten-Kennenlern-Call
Du erzählst uns, wie du vermietest - wir sagen dir sofort, wo du stehst: Gewerbe oder privat, USt-pflichtig oder Kleinunternehmer.
- 02
Fixpreis & digitales Onboarding
Du bekommst deinen Preis schriftlich, dann übernehmen wir Anmeldungen, Umsatzsteuer und Ortstaxe - Belege lädst du bequem digital hoch.
- 03
Laufende Betreuung, ein Ansprechpartner
Ein persönlicher Kumpel kümmert sich das ganze Jahr um deine Erklärungen und Fristen - kein Callcenter, kein wechselnder Sachbearbeiter.
V+V oder gewerbliche Beherbergung? Die Airbnb-Weiche im Überblick
| Kriterium | Vermietung & Verpachtung (V+V) | Gewerbliche Beherbergung |
|---|---|---|
| Nebenleistungen | keine laufenden Services, nur gelegentlicher Wäschewechsel | tägliche Reinigung, Frühstück, Handtücher/Bettwäsche, Rezeption |
| Einkunftsart | Einkünfte aus Vermietung & Verpachtung | Einkünfte aus Gewerbebetrieb |
| Umsatzsteuer Nächtigung | 10% (bzw. Kleinunternehmer bis 55.000 Euro) | 10% Nächtigung, Zusatzleistungen teils 20% |
| Gewerbeanmeldung | nein | ja (Gastgewerbe / freies Gewerbe) |
| SVS-Pflicht | nein | meist ja (Pflichtversicherung) |
| Plattform-Praxis | eher bei Vermietung im Wohnungsverband | außerhalb Wohnungsverbands laut Rechtsprechung oft schon bei geringen Services |
Vereinfachte Darstellung - die Einstufung ist eine Einzelfallentscheidung. Ortstaxe (Landessache, je Gemeinde) und DAC7-Meldung (Frist 31. Jänner) gelten in beiden Fällen. Details klären wir im Kennenlern-Call.
KUMPEL-TIPP
Der Klassiker, der Vermieter kalt erwischt: Airbnb und Booking melden deine Jahresumsätze über DAC7 (in Österreich das DPMG) bis zum 31. Jänner des Folgejahres automatisch ans Finanzamt - und bei laufender Vermietung greift KEINE Bagatellgrenze, jede Meldung geht durch. Das heißt: Die Finanz kennt deine Einnahmen ohnehin, bevor du überhaupt deine Erklärung abgibst. Wer hier auf "wird schon niemand sehen" setzt, riskiert Nachzahlung plus Zuschläge. Erklär deine Airbnb-Einnahmen sauber - dann passt deine Erklärung exakt zur Kontrollmitteilung und du bist auf der sicheren Seite.
Häufige Fragen zu Airbnb & Kurzzeitvermietung Steuern Österreich
Muss ich meine Airbnb-Einnahmen in Österreich versteuern?
Ja - jede Vermietung ist steuerpflichtig, unabhängig von der Höhe. Für die Einkommensteuer gibt es keine steuerfreie Bagatellgrenze; nur bei der Umsatzsteuer bist du als Kleinunternehmer bis 55.000 Euro Jahresumsatz befreit. Wichtig: Airbnb meldet deine Umsätze via DAC7 ans Finanzamt, die Zahlen sind dort also ohnehin bekannt.
Ist Airbnb-Vermietung ein Gewerbe?
Das hängt an den Nebenleistungen. Reine Raumvermietung mit gelegentlichem Wäschewechsel bleibt private Vermietung und Verpachtung. Sobald laufende Services dazukommen - tägliche Reinigung, Frühstück, Handtuch- und Bettwäschewechsel während des Aufenthalts - wird es gewerbliche Beherbergung. Bei Plattformvermietung außerhalb des Wohnungsverbands wertet die aktuelle Rechtsprechung das oft schon bei geringen Zusatzleistungen als Gewerbe. Folge: Gewerbeanmeldung und SVS-Pflicht möglich.
Welche Umsatzsteuer gilt bei Airbnb in Österreich?
Auf die Nächtigung/Beherbergung fallen 10% Umsatzsteuer an. Unter 55.000 Euro Netto-Jahresumsatz bist du Kleinunternehmer und faktisch USt-befreit - dann aber ohne Vorsteuerabzug. Bei gewerblicher Beherbergung mit Zusatzleistungen können Teile mit 20% anfallen. Wenn du hohe Investitionen (Kauf, Sanierung) hast, kann die freiwillige Regelbesteuerung sinnvoll sein, um die Vorsteuer zu ziehen.
Was ist die DAC7-Meldepflicht und betrifft sie mich?
DAC7 (in Österreich das DPMG) verpflichtet Plattformen wie Airbnb, Booking und FeWo-direkt, deine Umsätze und Daten automatisch ans Finanzamt zu melden - bis zum 31. Jänner des Folgejahres. Bei laufender Vermietung greifen die Bagatell-Ausnahmen praktisch nicht, du wirst also gemeldet. Unsere Empfehlung: sauber erklären statt hoffen, dass es niemand sieht.
Muss ich Ortstaxe zahlen und wie funktioniert das?
Ja. Die Ortstaxe (auch Nächtigungsabgabe oder Tourismusabgabe) ist Landessache, fällt pro Nacht und Person an und ist je Bundesland und Gemeinde unterschiedlich hoch - Wien, Salzburg oder Tirol unterscheiden sich stark. Du hebst sie vom Gast ein und führst sie an die Gemeinde ab, meist mit Anmeldung und Gästeverzeichnis. Das gilt unabhängig davon, ob du gewerblich oder privat vermietest.
Fallen bei Airbnb auch SVS-Beiträge an?
Nur wenn deine Vermietung als Gewerbe eingestuft wird. Dann folgt aus der Gewerbeberechtigung meist eine SVS-Pflichtversicherung mit Mindestbeiträgen. Reine private Vermietung und Verpachtung löst keine SVS aus. Genau diese Einstufung klären wir in deinem Kennenlern-Call - damit du weißt, was auf dich zukommt.
Gewerbe oder privat? Lass uns die Weiche gemeinsam richtig stellen.
30 Minuten · online oder telefonisch · danach weißt du, woran du bist.