UMSATZSTEUER · OSS · ONLINESHOP
Umsatzsteuer & OSS für deinen Onlineshop
Dein Shop verkauft nach Deutschland, Italien oder Frankreich — aber rechnet überall mit 20 % österreichischer USt? Das wird spätestens ab der 10.000-Euro-Schwelle teuer. Ich stelle deinen Checkout richtig ein, registriere dich für den OSS und halte deine Meldungen sauber — du verkaufst, ich rechne.
Für Shopify-, WooCommerce- und alle anderen Shop-Betreiber in Österreich — 100 % remote, Fixpreis schriftlich nach dem Erstgespräch.
DIE KURZE ANTWORT
Bis 10.000 Euro netto EU-Fernverkauf pro Jahr verrechnest du im Onlineshop österreichische Umsatzsteuer: 20 %, ermäßigt 10 % bzw. 13 %. Darüber gilt der Satz des jeweiligen Ziellandes — gemeldet quartalsweise über den EU-OSS via FinanzOnline statt Registrierung in jedem Land. Wir richten Checkout, Steuer-Settings und OSS komplett für deinen Shop ein.
ÜBER MICH
Servus, ich bin StB Julian Richer.
Steuerberater in Österreich – und selbst lang genug in der E-Commerce-Welt unterwegs, um zu wissen, wie sich ein Amazon-Payout-Report um 23 Uhr anfühlt. Ich mag Ordnung, und „Kumpel" ist der Beruf geworden, weil gute Beratung auf Augenhöhe passiert: Du sollst nicht nur unterschreiben, du sollst verstehen.
Willst du wissen, ob wir zusammenpassen? Der erste Call kostet nichts – außer 30 Minuten. Mehr über mich →
Ein falscher Steuersatz im Checkout frisst still deine Marge
„Mein Shop verrechnet für deutsche Kunden 20 % — ich habe keine Ahnung, ob das überhaupt stimmt."
„Ich weiß nicht einmal, ob ich die 10.000-Euro-Schwelle schon gerissen habe."
„Steuerzonen, Produkt-Steuerklassen, OSS — ich will verkaufen, nicht Umsatzsteuerrecht studieren."
Ein Setup vom Checkout bis zur OSS-Meldung — aus einer Hand.
Ich schaue mir deinen Shop ganzheitlich an: welche Sätze dein Checkout verrechnet, wie deine Steuerzonen konfiguriert sind und ob du die Lieferschwelle schon überschritten hast. Danach steht ein Setup, das rechtlich passt und automatisch mitläuft. Klare Ansagen statt Paragrafen — und ein Fixpreis schriftlich nach dem Erstgespräch.
WAS DU BEKOMMST
Umsatzsteuer im Onlineshop — ganzheitlich gelöst
Checkout & Steuer-Settings, die stimmen
Österreich 20 %, ermäßigt 10 % und 13 %, dazu die Sätze aller EU-Zielländer: Ich prüfe deine Steuerzonen und Produkt-Steuerklassen und richte sie korrekt ein. Für Shopify-Shops gibt es dafür unsere spezialisierte Shopify-Steuerberatung.
OSS statt 27 Länder-Registrierungen
Über der Lieferschwelle meldest du alle EU-B2C-Umsätze gebündelt in einer Quartalsmeldung über FinanzOnline. Ich übernehme die OSS-Registrierung und baue den Prozess dahinter so, dass die Daten direkt aus deinem Shopsystem kommen.
Lieferschwelle im Blick, bevor es teuer wird
Die 10.000-Euro-Grenze gilt EU-weit gesamt, nicht pro Land — und ist schneller erreicht, als viele denken. Ich überwache deine EU-Umsätze laufend, damit du rechtzeitig umstellst: ohne Nachzahlung und ohne hektische Checkout-Umbauten mitten im Quartal.
Buchhaltung, die zu deinem Shop passt
Shop-Umsätze, Payment-Gebühren, OSS- und UVA-Abgrenzung — sauber verbucht statt Excel-Bastelei. Wie das laufend funktioniert, zeigt dir die Buchhaltung für Onlineshops.
So läuft's ab
- 01
Gratis Kennenlern-Call sichern
Wir schauen uns deinen Shop gemeinsam an: Zielländer, Umsätze, aktuelle Checkout-Einstellungen. Danach weißt du genau, wo du steuerlich stehst — und bekommst einen Fixpreis schriftlich.
- 02
Checkout & OSS sauber aufsetzen
Ich konfiguriere mit dir Steuerzonen und USt-Sätze in deinem Shopsystem, registriere dich bei Bedarf für den OSS und ziehe die Trennung zwischen OSS und UVA sauber ein.
- 03
Laufend melden & überwachen
Quartalsweise OSS-Meldung, UVA im Rhythmus deines Umsatzes, Schwellen-Monitoring: Du bekommst rechtzeitig Erinnerungen und fertige Meldungen — keine Überraschungen vom Finanzamt.
Welcher USt-Satz gehört in deinen Checkout? (Stand 2026)
| Lieferland | Standardsatz | Ermäßigte Sätze (Beispiele) |
|---|---|---|
| Österreich | 20 % | 10 % (z. B. Bücher, Lebensmittel) · 13 % |
| Deutschland | 19 % | 7 % |
| Frankreich | 20 % | 5,5 % · 10 % |
| Italien | 22 % | 4 % · 5 % · 10 % |
| Spanien | 21 % | 4 % · 10 % |
| Niederlande | 21 % | 9 % |
| Polen | 23 % | 5 % · 8 % |
| Ungarn | 27 % | 5 % · 18 % |
Welche Warengruppen ermäßigt sind, regelt jedes Land anders — ob deine Produkte im Zielland unter einen ermäßigten Satz fallen, klären wir im Setup, bevor dein Checkout falsch rechnet.
KUMPEL-TIPP
Die 10.000-Euro-Lieferschwelle zählt EU-weit gesamt — und zwar für das laufende plus das vorangegangene Kalenderjahr. Zieh dir deshalb einmal pro Quartal den Steuerbericht deines Shopsystems (in Shopify unter Finanzen → Steuerbericht) nach Lieferland gefiltert. Liegst du bei 8.000 bis 9.000 Euro EU-Netto-Umsatz, starte die OSS-Registrierung schon jetzt: Sie gilt in der Regel erst ab dem Folgequartal, aber ab dem ersten Euro über der Schwelle schuldest du bereits den Steuersatz des Ziellandes.
Häufige Fragen zu Umsatzsteuer & OSS im eigenen Onlineshop
Welchen USt-Satz muss mein Onlineshop im Checkout verrechnen?
An Kunden in Österreich immer die österreichischen Sätze: 20 % Normalsatz, 10 % bzw. 13 % ermäßigt. Für B2C-Lieferungen in andere EU-Länder gelten diese Sätze nur, solange du unter 10.000 Euro netto EU-Fernverkauf pro Jahr bleibst — darüber verrechnest du den Satz des Ziellandes, etwa 19 % für Deutschland oder 22 % für Italien. Genau diese Logik muss dein Shopsystem in den Steuerzonen abbilden.
Ab wann brauche ich OSS für meinen Onlineshop?
Sobald deine B2C-Verkäufe in andere EU-Länder 10.000 Euro netto pro Jahr übersteigen — EU-weit gesamt gerechnet, inklusive Vorjahr. Ab dann schuldest du die Umsatzsteuer des jeweiligen Ziellandes, und der OSS erspart dir die Registrierung in jedem einzelnen Land: eine Quartalsmeldung über FinanzOnline statt bis zu 27 lokaler Steuernummern.
Was gehört in die OSS-Meldung und was in die UVA?
In den OSS gehören ausschließlich B2C-Fernverkäufe in andere EU-Länder über der Lieferschwelle. Deine Inlandsumsätze in Österreich bleiben in der UVA — ebenso der Vorsteuerabzug, denn Vorsteuern kannst du über den OSS nicht geltend machen. Die genaue Abgrenzung mit Praxisbeispielen findest du im Ratgeber OSS oder UVA.
Kann Shopify oder WooCommerce die EU-Steuersätze automatisch berechnen?
Ja — aber nur, wenn Steuerzonen, Produkt-Steuerklassen und die OSS-Einstellung korrekt konfiguriert sind. Ohne Setup rechnen viele Shops schlicht 20 % für alle Länder oder weisen bei ermäßigten Warengruppen den falschen Satz aus. Genau diese Einstellungen prüfe und korrigiere ich beim Setup, bevor die erste Meldung rausgeht.
Was passiert, wenn ich bisher den falschen USt-Satz verrechnet habe?
Die korrekte Umsatzsteuer schuldest du dem Zielland trotzdem — bei Bruttopreisen geht die Differenz direkt von deiner Marge weg. Korrekturen sind über eine spätere OSS-Meldung möglich, und je früher du korrigierst, desto kleiner bleiben Nachzahlung und Zuschläge. Im Kennenlern-Call schauen wir uns an, wie groß das Thema bei dir wirklich ist.
Übernehmt ihr auch die laufende OSS-Meldung komplett?
Ja: Datenaufbereitung aus deinem Shopsystem, Quartalsmeldung via FinanzOnline zu den Fristen 31.1., 30.4., 31.7. und 31.10. — inklusive Nullmeldung, wenn ein Quartal ohne EU-Umsatz bleibt. Wenn du nur den reinen Meldeservice ohne Checkout-Setup suchst, ist der OSS-Steuerberater die richtige Seite für dich.
Umsatzsteuer im Shop: einmal sauber aufsetzen, dauerhaft Ruhe
30 Minuten · online oder telefonisch · danach weißt du, woran du bist.