EU-UMSATZSTEUER · E-COMMERCE · ÖSTERREICH

EU-Umsatzsteuer-Beratung für deinen Onlinehandel

Du verkaufst in mehrere EU-Länder — und plötzlich reden alle von OSS, IOSS, Reverse Charge und lokalen Registrierungen? Genau dafür bin ich da: Ich schaue mir dein komplettes EU-Setup an und sage dir klipp und klar, welche Pflicht wo greift — und welche du dir sparen kannst. Du verkaufst, ich kümmere mich um die Meldungen.

Für Onlinehändler mit EU-Verkäufen — von der ersten Lieferschwelle bis zum PAN-EU-Setup, 100 % remote aus Österreich.

DIE KURZE ANTWORT

EU-Umsatzsteuer-Beratung für E-Commerce klärt, welche Pflichten deine EU-Verkäufe auslösen: Ab 10.000 Euro netto Fernverkäufen EU-weit gesamt schuldest du die Umsatzsteuer des Bestimmungslandes — meist bequem per OSS-Meldung quartalsweise über FinanzOnline. Lagerst du Ware im EU-Ausland, kommen lokale Registrierungen dazu; Drittlandsimporte bis 150 Euro laufen über IOSS, B2B-Umsätze über Reverse Charge und die Zusammenfassende Meldung.

StB Julian Richer, Steuerberater für Onlinehändler in Österreich

ÜBER MICH

Servus, ich bin StB Julian Richer.

Steuerberater in Österreich – und selbst lang genug in der E-Commerce-Welt unterwegs, um zu wissen, wie sich ein Amazon-Payout-Report um 23 Uhr anfühlt. Ich mag Ordnung, und „Kumpel" ist der Beruf geworden, weil gute Beratung auf Augenhöhe passiert: Du sollst nicht nur unterschreiben, du sollst verstehen.

Willst du wissen, ob wir zusammenpassen? Der erste Call kostet nichts – außer 30 Minuten. Mehr über mich →

Deine EU-Verkäufe laufen — aber die Umsatzsteuer ist ein Blindflug?

„Ich verkaufe nach Deutschland und Italien — keine Ahnung, ob ich OSS, IOSS oder eine lokale Registrierung brauche."

„Reverse Charge, ZM, Lieferschwelle: Jeder erzählt mir etwas anderes und ich habe Angst vor einer saftigen Nachzahlung."

„Mein bisheriger Steuerberater kennt sich mit EU-Umsatzsteuer im Onlinehandel einfach nicht aus."

Ein Kopf für die ganze EU-Umsatzsteuer — statt fünf halber Antworten.

Als Steuerberater für Onlinehändler denke ich deine EU-Umsatzsteuer als Gesamtsystem: OSS, IOSS, lokale Registrierungen, Reverse Charge und Zusammenfassende Meldung greifen ineinander — wer nur ein Rädchen betrachtet, zahlt am Ende doppelt oder meldet falsch. Ich baue dir eine EU-USt-Strategie, die zu deinen Kanälen, Lagern und Ländern passt, und halte sie laufend aktuell.

WAS DU BEKOMMST

Deine EU-Umsatzsteuer aus einem Guss

01

Strategie statt Flickwerk

Ich prüfe dein gesamtes Setup — Shop, Marktplätze, Lager, Zielländer — und lege fest, welches Instrument wo greift. Für die laufende Abwicklung deiner OSS-Meldungen gibt es bei mir ein eigenes Paket: OSS-Steuerberater für Onlinehändler.

02

Lieferschwelle & Fristen im Griff

Die 10.000-Euro-Schwelle gilt netto und EU-weit gesamt — ich überwache sie mit dir, damit der Umstieg auf die Besteuerung im Bestimmungsland sauber und ohne Nachzahlung klappt. Die Quartalsfristen 31.1., 30.4., 31.7. und 31.10. hast du danach nie wieder auf deinem Tisch.

03

Auslandslager & PAN-EU

Sobald deine Ware in einem EU-Lager liegt, reicht OSS nicht mehr — dann brauchst du lokale USt-Registrierungen im Lagerland. Wie das für Amazon-Händler konkret aussieht, zeigt meine PAN-EU-Steuerberatung.

04

B2B sauber: Reverse Charge & ZM

Innergemeinschaftliche Lieferungen sind nur steuerfrei mit gültiger UID des Abnehmers und korrekter Zusammenfassender Meldung — fällig bis Monatsende des Folgemonats. Ich richte den Prozess einmal sauber ein, danach läuft er.

So läuft's ab

  1. 01

    Gratis Kennenlern-Call buchen

    Du erzählst mir in 20 Minuten, wo du verkaufst, wo deine Ware lagert und welche Umsätze anstehen — ganz ohne Fachchinesisch.

  2. 02

    Deine EU-USt-Landkarte erhalten

    Ich analysiere dein Setup und du bekommst schwarz auf weiß: welche Pflicht in welchem Land greift, was sich ändern muss — plus schriftlichen Fixpreis.

  3. 03

    Umsetzen & entspannt verkaufen

    Registrierungen, OSS- und IOSS-Meldungen, ZM und UVA: Ich übernehme die laufende Abwicklung und behalte jede Frist für dich im Blick.

EU-Umsatzsteuer im Onlinehandel: Welche Pflicht greift wann?

Die wichtigsten Geschäftsfälle österreichischer Onlinehändler und das jeweils richtige Instrument (Stand 2026).
GeschäftsfallInstrumentFrist / Meldung
B2C-Versand aus Österreich in andere EU-Länder, über 10.000 € netto EU-weitEU-OSS (Besteuerung im Bestimmungsland)Quartalsweise via FinanzOnline: 31.1. / 30.4. / 31.7. / 31.10.
B2C-Fernverkäufe unter 10.000 € netto EU-weit gesamtÖsterreichische USt (20 % / 10 % / 13 %)UVA bis 15. des zweitfolgenden Monats
Dropshipping-Importe aus Drittland bis 150 € SachwertIOSS (Import-One-Stop-Shop)Monatliche IOSS-Meldung
Ware lagert im EU-Ausland (z. B. Amazon PAN-EU, CEE)Lokale USt-Registrierung im Lagerland + OSS für FernverkäufeLokale Fristen je Land, meist monatlich
B2B-Lieferung an EU-Unternehmer mit gültiger UIDSteuerfreie ig Lieferung + Zusammenfassende MeldungZM bis Monatsende des Folgemonats
EU-Eingangsleistungen (z. B. Amazon-, Meta-, Shopify-Gebühren)Reverse Charge in der UVAUVA bis 15. des zweitfolgenden Monats

Wichtig: OSS ersetzt keine lokale Registrierung. Sobald Ware in einem ausländischen EU-Lager liegt, brauchst du dort zusätzlich eine eigene USt-Nummer — beides läuft parallel.

KUMPEL-TIPP

Behandle die 10.000-Euro-Lieferschwelle als Frühwarnsystem, nicht als Überraschung: Sie gilt netto, EU-weit gesamt und bezieht das Vorjahr mit ein. Zieh dir dafür monatlich den Umsatz-Report nach Lieferland aus deinem Shopsystem — bei Shopify etwa den Bericht „Verkäufe nach Rechnungsland". Sobald du dich der Schwelle näherst, registriere dich über FinanzOnline für den OSS, denn die Registrierung wirkt in der Regel erst ab dem Folgequartal. Deine erste OSS-Meldung ist dann zum Quartalstermin fällig: 31.1., 30.4., 31.7. oder 31.10.

StB Julian Richer
StB Julian Richer Steuerberater für Onlinehändler & Startups, Österreich

Häufige Fragen zu EU-Umsatzsteuer im E-Commerce

Ab wann muss ich in anderen EU-Ländern Umsatzsteuer zahlen?

Sobald deine B2C-Fernverkäufe in andere EU-Länder 10.000 Euro netto pro Jahr EU-weit gesamt überschreiten, schuldest du die Umsatzsteuer des Bestimmungslandes — mit den dortigen Steuersätzen. Darunter verrechnest du normal österreichische USt. Statt dich in jedem Land einzeln zu registrieren, meldest du alles gebündelt über den OSS. Die Grundlagen erklärt mein Ratgeber OSS einfach erklärt.

Brauche ich OSS oder eine lokale Registrierung im Ausland?

Beides hat seinen Platz: Der OSS deckt B2C-Fernverkäufe ab, die aus Österreich versendet werden. Sobald deine Ware aber in einem EU-Auslandslager liegt — etwa bei Amazon PAN-EU oder CEE — brauchst du im Lagerland zusätzlich eine lokale USt-Registrierung, weil Verbringungen und lokale Verkäufe nicht über den OSS laufen. In der Praxis fahren viele Händler beide Systeme parallel.

Was ist Reverse Charge und wann betrifft es mich als Onlinehändler?

Beim Reverse Charge geht die Steuerschuld auf dich als Leistungsempfänger über: Du schuldest die österreichische USt auf Eingangsleistungen von EU-Anbietern — typisch sind Amazon-Verkaufsgebühren, Meta-Werbung oder Shopify-Abos. Du meldest die USt in der UVA und ziehst sie bei vollem Vorsteuerabzug gleichzeitig wieder ab. Vergisst du die Meldung, drohen bei einer Prüfung trotzdem Feststellungen — es betrifft praktisch jeden Onlinehändler.

Wie läuft die Umsatzsteuer bei Dropshipping aus China?

Für Sendungen aus dem Drittland bis 150 Euro Sachwert ist der IOSS das Mittel der Wahl: Du verrechnest die USt des Bestimmungslandes direkt im Checkout und meldest sie monatlich — deine Kunden zahlen beim Zoll nichts nach. Ohne IOSS bleibt die Einfuhrumsatzsteuer beim Kunden hängen, was Retouren und schlechte Bewertungen produziert. Details findest du im IOSS-Guide für Dropshipper.

Was ist die Zusammenfassende Meldung und wann ist sie fällig?

Die Zusammenfassende Meldung (ZM) listet deine innergemeinschaftlichen Lieferungen und Leistungen an EU-Unternehmer auf und ist bis Monatsende des Folgemonats über FinanzOnline einzureichen. Sie ist kein Formalkram: Eine gültige UID des Abnehmers plus korrekte ZM sind materielle Voraussetzung dafür, dass deine ig Lieferung steuerfrei bleibt. Fehler kosten hier schnell 20 % Umsatzsteuer.

Was kostet die EU-Umsatzsteuer-Beratung?

Du bekommst nach dem gratis Erstgespräch einen schriftlichen Fixpreis — abhängig davon, wie viele Länder, Kanäle und Meldearten dein Setup umfasst. Es gibt keine Stundenüberraschungen: Erst wenn Umfang und Preis für dich passen, starten wir. So weißt du vor dem ersten Euro Honorar genau, was du bekommst.

Bring deine EU-Umsatzsteuer auf ein stabiles Fundament

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